Mein Alltag

Rathaus Level 17 mein letztes CoC Update? Meine unendliche Geschichte mit Clash of Clans!

„Okay, das war’s jetzt wirklich! Ohne Spass! Nur noch ein allerletztes Update und dann hör ich wirklich auf.“ Kennst du diese Worte? Wahrscheinlich. Ich hab sie schon echt unzählige Male gesagt, und wenn ich ehrlich bin, hab ich sie nie wirklich ernst gemeint. Clash of Clans, oder kurz CoC, ist das einzige Spiel, das mich seit Jahren auf meinem iPhone begleitet. Und obwohl ich immer wieder denke, dass ich genug habe, finde ich mich doch erneut dabei, wie ich mein Rathaus verbessere und Goldpässe freischalte.

Als ich das Rathaus-Level 17 erreicht habe, dachte ich mir: „Jetzt ist wirklich Schluss!“ Die neue Grafik, die zusätzlichen Boosts, all das war natürlich cool, aber irgendwo dachte ich auch, dass es langsam reicht. Doch dann habe ich den Goldpass gesehen. Das leuchtend goldene Schild, das so stolz auf dem Bildschirm erscheint, hatte fast schon etwas Hypnotisches. Ich hab mir gesagt, „Na gut, es kostet ja nicht die Welt, und die Belohnungen sind wirklich praktisch.“ Und da war ich wieder voll drin.

Die Screenshots sagen eigentlich alles. Auf dem einen sieht man das frisch verbesserte Rathaus, umgeben von den vertrauten Mauern und Gebäuden. Es ist ein richtiges Kunstwerk, dieses Level 17-Rathaus. Und die Boosts, die damit kommen? Helden, Kraft, Ressourcen, Sterne, es ist, als hätte ich einen persönlichen Turbo-Knopf für das Spiel gefunden. Der zweite Screenshot zeigt den Moment, als ich den Goldpass aktiviert habe. Es war ein Triumphgefühl, fast so, als hätte ich einen Pokal gewonnen.

Ich weiß, es ist nur ein Spiel. Aber irgendwie ist es viel mehr als das. CoC ist für mich so etwas wie ein Rückzugsort. Egal wie stressig der Alltag ist, ich weiß, dass ich für ein paar Minuten in eine andere Welt abtauchen kann. Mein iPhone ist quasi mein Portal in diese kleine Welt, die ich mit meinen eigenen Händen aufgebaut habe, okay, eher mit meinen Fingern.

Was das Ganze noch verrückter macht: Ich sage mir seit Jahren „nur noch ein letztes Mal“. Egal, ob es ein neues Update ist, ein spannendes Event oder einfach der Drang, meine Base noch ein kleines bisschen besser zu machen, es gibt immer einen Grund, weiterzumachen. Und weißt du was? Ich glaube, das ist okay.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns Freude bereiten. Und wenn es ein Spiel ist, das uns ein bisschen Auszeit und Spaß schenkt, warum sollte man sich dann davon trennen? Vielleicht werde ich eines Tages wirklich aufhören, aber bis dahin freue ich mich über jedes Update, jede neue Herausforderung und ja, auch über jeden Goldpass, den ich mir „ein letztes Mal“ gönne.

TV Filme Kino

Warum „NCIS: Origins“ der frische Wind ist, den das Franchise gebraucht hat!

Ich muss euch ganz ehrlich sagen, als ich das erste Mal von „NCIS: Origins“ gehört hab, war ich ein bisschen skeptisch. Ich mein, NCIS hat mich irgendwann so dermasssen ermüdet, dass ich aufgehört hab, weiterzuschauen. Ich glaub, das war so um Staffel 10 rum. Da haben sich die Geschichten einfach wiederholt, und ich hatte das Gefühl, ich hab jetzt alles gesehen, was es zu sehen gibt. Aber dann taucht plötzlich diese neue Serie auf, halt anders als die bisherigen Spin Offs, und irgendwie klingt das alles doch wieder ziemlich interessant. Ich mein, ein Prequel zu Gibbs‘ Leben? Das musste ich mir schon anschauen.

Also hab ich mich hingesetzt und die erste Folge von „NCIS: Origins“ geschaut. Der erste Eindruck? Wow, endlich wieder was Frisches! Austin Stowell als der junge Gibbs bringt da echt eine neue Dynamik rein. Man merkt, dass er sich voll reinhängt, um diesen jungen, noch nicht ganz so gesetzten Gibbs glaubwürdig darzustellen. Es ist schon faszinierend, zu sehen, wie er all das durchmacht, was ihn später zu diesem harten, aber trotzdem sympathischen Anführer gemacht hat, den wir alle aus dem Original kennen.

Natürlich hilft es auch, dass Mark Harmon als Erzähler im Hintergrund zu hören ist und sogar einen kleinen Cameo-Auftritt hat. Das gibt dem Ganzen irgendwie ein vertrautes Gefühl, wie eine Brücke zur alten Serie. Harmon ist halt immer noch Gibbs, auch wenn er sich inzwischen mehr auf das Produzieren und Erzählen konzentriert. Ganz ehrlich, es fühlt sich einfach gut an, dass er nicht komplett weg ist.

Was ich an „NCIS: Origins“ besonders cool finde, ist der Ansatz zurück in die 90er. Die Serie spielt in einer Zeit, wo Computer noch klobige Kisten waren und Ermittlungen wirklich Handarbeit gebraucht haben. Das gibt dem Ganzen eine ganz andere Attitüde, so ein bisschen mehr Oldschool-Crime-Drama. Man merkt auch, dass die Serie den Mut hat, weniger politisch korrekt zu sein, besonders durch Mike Franks, der von Kyle Schmid gespielt wird. Der Typ ist echt noch der alte Cowboy, und das passt einfach perfekt in die Zeit, in der „Origins“ spielt.

Ein kleines Manko? Ja, die Story der ersten Folge „Enter Sandman“ war vielleicht ein bisschen vorhersehbar. Der Sniper-Fall wurde am Ende recht abrupt gelöst, und das Finale kam irgendwie zu schnell. Aber ganz ehrlich, das war nicht der Hauptgrund, warum ich dran geblieben bin. Es war mehr das Team, das mich begeistert hat: Special Agent Lala Dominguez, die Gibbs am Anfang misstraut, und Bernard Randolf, der sofort ein Buddy wird. Die haben alle echt Charakter und bringen eine neue Dynamik rein, die sich von den alten NCIS-Teams unterscheidet.

Was soll ich sagen? „NCIS: Origins“ hat wirklich das geschafft, was ich mir von einem neuen NCIS gewünscht hab. Klar, es ist immer noch ein Crime-Drama, und das wird auch nie anders sein, aber es fühlt sich frisch an. Vielleicht ist es genau das, was das Franchise gebraucht hat. Ich werd auf jeden Fall dranbleiben und schauen, ob der frische Wind anhält. Und bitte bitte, es braucht auch hier nicht wieder 20 Seaons davon. Ein paar und dann lasst es gut sein bitte 😛

TV Filme Kino, Unterhaltung

Die überraschende Magie hinter den Akkorden, die du noch nie bei The Matrix bemerkt hast!

Vor Kurzem hab ich mir ein Video von The Art of Storytelling auf YouTube angeschaut, wo es um das sogenannte „Matrix Chord“ ging. Der Titel hat mich sofort neugierig gemacht. Also, falls du die Matrix-Filme schon länger nicht mehr gesehen hast oder einfach mal wieder auf YouTube herumstöberst, dann check das Video unbedingt aus! Es hat mich so fasziniert, dass ich fast sofort Lust bekam, die ersten drei Matrix-Filme noch mal anzusehen, den vierten lasse ich lieber weg, weil.. naja, reden wir nicht drüber, es war ein Affront gegen uns Fans.

Im Video wird die Musik von The Matrix analysiert, und dabei wurde mir wieder klar, wie genial dieser Film war und immer noch ist. Stell dir vor, es geht um zwei simple Akkorde, die sich über den ganzen Film hinweg wiederholen. Was mich am meisten beeindruckt hat, war der Gedanke, dass diese Akkorde irgendwie ein Symbol für die Dualität der beiden Welten sind, der realen und der simulierten Welt, in der Neo feststeckt. Das Video erklärt, wie diese Akkorde, wenn sie nah aneinander gespielt werden, eigentlich gar nicht so bedrohlich klingen. Aber sobald sie mit mehr Abstand gespielt werden, kriegt man dieses Gefühl von Spannung und Unbehagen, das perfekt die ganze Stimmung des Films einfängt. Ziemlich genial, oder?

Lustig, wie mir solche Details damals im Kino nicht bewusst waren. Ich meine, 1999 war ich ja auch noch ein Teenie, der einfach geflasht von den Effekten war und nicht groß über Akkorde nachgedacht hat. Aber jetzt, 25 Jahre später, haut mich das Konzept noch immer um. Dass so ein simpler musikalischer Kniff so viel über die Geschichte und die Emotionen der Figuren aussagen kann, vor allem, wenn Neo am Ende realisiert, dass er the One ist. Da verschwindet dann diese dissonante Spannung komplett und es bleibt nur noch ein einziger Akkord. Wow, oder?

Vielleicht bin ich auch einfach ein bisschen nostalgisch drauf, aber dieses Video hat mich voll gepackt. Es ist ein bisschen so, als würde man alte Lieblingsfilme mit einem neuen Blick sehen. Also ja, ich werd’s mir jetzt wohl nicht verkneifen können, zumindest die ersten drei Teile nochmal anzuschauen. Die bringen einfach die richtige Matrix-Magie zurück. Aber wie gesagt, Teil 4? Pff, als ob’s den nie gegeben hätte.

TV Filme Kino

Meine Kritik zu Beverly Hills Cop: Axel F

Grade eben „Beverly Hills Cop: Axel F“ auf Netflix zu Ende geschaut. Ich war so aufgeregt, Eddie Murphy wieder als Axel Foley zu sehen, da musste ich mir den Tag heute frei nehmen und mir den Film gleich mal am Vormittag ansehen. Die ersten 20 Minuten waren echt der Hammer, genau das Feeling von damals mit der bekannten Synthie-Musik und den frechen Sprüchen. Ich definitiv überrascht, dass es Netflix nicht vergeigt hat. Aber nach dem starken Auftakt und dem Wechsel nach Beverly Hills kam dann die Langweile.

Die Story zieht sich leider wie Kaugummi. Klar, es gibt ein paar lustige Momente und actionreiche Szenen, aber irgendwie fehlt das gewisse Etwas, das die ersten beiden Teile so besonders gemacht hat. Die erste Hälfte war noch okay, aber dann hat es sich echt in die Länge gezogen.

Und was mich wirklich enttäuscht hat: Billy Rosewood und John Taggart, gespielt von Judge Reinhold und John Ashton, tauchen nur kurz auf. Ich mein, die beiden sind doch Kult! Und irgendwie ist das auch ein Etikettenschwindel, weil die Trailer und auch das ganze Promo Material den Anschein machten, die beiden würde man viel mehr zu sehen bekommen. Hätte mir echt mehr Szenen mit ihnen gewünscht. Stattdessen geht es viel um neue Charaktere, die aber nicht so richtig zünden. Allen voran Axel’s Tochter, meh!

Vielleicht liegt’s daran, dass die Welt sich weitergedreht hat und diese Art von Humor und Action nicht mehr so neu und originell wirkt wie damals. Oder ich werde einfach alt, wer weiß. Jedenfalls, wenn ihr Fans der alten Filme seid, schaut’s euch an, aber erwartet nicht zu viel.

Wie dem auch sei, ich geh jetzt erstmal in den Park und lass die Sonne genießen. Vielleicht schau ich heute Abend nochmal den ersten Teil von Beverly Hills Cop an. Einfach um die gute alte Zeit wieder aufleben zu lassen. Weil DER war von Anfang bis zum Schluss komisch!

Laut gedacht

Mercedes und Toto Wolff können nicht verlieren!

Wer hätte das gedacht. Viele große Worte und Weisheiten von Mercedes und Toto Wolff, wenn man mal vorne liegt. Aber wehe wenn nicht, ja dann wird das wahre Gesicht der mehrmalige Formel 1 Weltmeister sichtbar. Schönwetter Champion ist man wohl beim Mercedes AMG F1 Team, anders kann man sich den Protest nach dem Rennenden und das Andenken eines offizielles Protest bei der FIA nicht anders erklären, der übrigens von den Stewards erstmal abgewiesen wurde.

Deswegen mein Appell an das Mercedes AMG F1 Team und deren Geschäftsführer und Teamchef Toto Wolff: lasst es bitte bleiben und zeigt Anstand und Größe in dieser Situation. Diesmal habt ihr einfach mal Pech gehabt. So ist das nun mal im Motorsport. Auch Michael Masi hat euch das ausdrücklich sagen müssen. Es ist so einfach mit dem Finger auf andere zu zeigen, aber jetzt ist das Scheinwerferlicht auf euch gerichtet.

Ich finde es super, dass Max Verstappen den Titel nach Hause bringen konnte, über die Saison hinweg war das mehr als verdient. Und ich war sehr traurig, als ich bis 10 Runden vor Schluss die Chance von Red Bull und Max dahinschwinden sah. Aber der Renngott meinte es anders an diesem Sonntag Abend und liess Lafiti in die Mauer knallen. Und ohne zu zögern holte Christian Horner Max Verstappen ein 3 (!!!) Mal an die Box, um ihm die Softreifen zu geben. Goldrichtig gehandelt, da kann Toto Wolff am Boxenfunk jammern und weinen, was er will.

Hoffentlich erinnert sich Mercedes nochmal an den eigenen Sportkodex und lässt billige Taschenspielertricks zu Hause, um die Weltmeisterschaft am grünen Tisch zurückzuholen. Das ist einer Premium Marke am Auto Markt einfach nicht würdig. In 90 Tagen geht es wieder los, da hat Mercedes wieder Chance Red Bull den Kampf anzusagen. Aber auf der Strecke bitte!