Moderne Helden sind keine Helden mehr. Period! Sie sind Projektionsflächen, Karikaturen oder schlichtweg gebrochene Figuren, die uns mehr verwirren als inspirieren. Keine Ahnung was der Masterplan in Holly aktuell ist, aber das ist Tatsache!
Ich hab mich lang gefragt, warum ich lieber James Bond schau als irgendeinen neuen Marvel-Blockbuster. Oder warum „Der Pate“ mich mehr berührt als jeder dramatische Monolog aus aktuellen Serien. Und dann ist mir klar geworden: Diese alten Figuren, z.b. Rocky, Bond, Corleone, sie standen für etwas. Für Haltung, Stärke, Souveränität. Und heute?
Heute hingegen bekommen wir Ken als lachhaften Sidekick, Batman als Emo und Indiana Jones als verbitterten Opa. Das ist nicht Weiterentwicklung, das ist Entkernung. Dickes OUCH! Continue Reading
Habt ihr euch schon mal auf ein Album gefreut, nur um dann leider festzustellen, dass es euch einfach nicht packt? Genau so ging’s mir mit Schlau aber Blond von Shirin David. Ich war neugierig, ob sie ihren Stil weiterentwickelt hat, ob sie mich wie beim letzten Album wieder überraschen kann. Atzen & Barbies hat mich abgeholt, darüber habe ich ja bereits gebloggt. Aber ehrlich gesagt, hat das Album eher das Gegenteil bewirkt. Continue Reading
Ich habe mir schon seit längerer Zeit vorgenommen, einen eigenen Carport in meinem Garten zu bauen. Einerseits natürlich, weil mein Auto langsam aber sicher von Wetter und Natur gebeutelt wird, andererseits, weil ich irgendwie einfach Lust auf ein neues DIY-Projekt habe. Nichts macht mehr Spass, richtig anzupacken. Nur gibt es immer einen Spielverderber: Vater Staat mit seinen Vorschriften. Als Otto Normalo sich im Bürokratiedschungel zurecht finden, ist selten ein Spass.
Also habe ich angefangen zu recherchieren und bin wie erwartet in ein regelrechtes Informationschaos gestürzt. Wer hätte gedacht, dass es so viele Dinge zu beachten gibt? Von der Bauweise über die Materialien bis hin zur Baugenehmigung! Und genau da wurde es interessant. Continue Reading
Manchmal passiert es einfach. So aus dem Nichts. Ein Song taucht auf, geht viral, fällt unschön ins Ohr und bleibt trotzdem hängen. Atzen & Barbies ist genau so ein Track. Ein musikalischer Junkfood-Moment, der weder nachhaltig noch tiefgründig ist, aber für einen kurzen Augenblick funktioniert. Und ich werd ehrlich sein, ich feier den Track voll. Läuft grad in meiner Spotify Playlist mit rauf und runter, solange bis er mir eben langweilig wird *g
Manchmal brauchen wir diesen Moment der Ernüchterung, um ein wenig klarer zu sehen. Vor bissi mehr als zwanzig Jahren war ich kurz davor, mir ein Auto zu kaufen, das für mich alles verkörperte, was ich damals für Erfolg hielt: einen Mercedes SLK. Ein schickes, schnelles Auto, ein Statussymbol, wie ich dachte. Doch in letzter Sekunde hat mich ein Satz meines Vaters gestoppt: „Du kaufst dir damit keinen Traum, nur Probleme.“
Diese Worte klangen damals hart, doch heute erkenne ich, wie viel Wahrheit darin lag. Ein schnelles Auto, so habe ich inzwischen gelernt, bringt weit mehr Herausforderungen als Freude. Vor Kurzem bestätigte mir ein YouTube-Video diese Erkenntnis. Ein Vlogger namens Mick Drives Cars erklärte in seinem Video, warum schnelle Autos uns nicht glücklich machen. Ich war erstaunt, wie ehrlich und reflektiert er das Thema beleuchtete. Seine Worte: „Fast Cars Won’t Make You Happy“ Die sind mir geblieben. Und ich stimme ihm zu, ohne zu zögern.
Heute fahre ich einen KIA Sportage. Kein Auto, das bewundernde Blicke auf sich zieht, aber eines, das für mich funktioniert. Es bringt mich von A nach B, ohne dass ich mir Sorgen um die Kosten für Reparaturen oder Sprit machen muss. Es ist ein Auto, das seinen Zweck erfüllt, ohne mehr zu versprechen, als es halten kann.
Ich habe über die Jahre gelernt, mit finanzieller Vernunft auf solche Entscheidungen zu schauen. Eine einfache Regel hat sich dabei bewährt: Wenn ein Auto mehr als drei Monatsgehälter kostet, ist es nicht vernünftig. Diese Logik mag für viele streng klingen, doch sie bewahrt mich vor impulsiven Entscheidungen, die später nur Reue bringen würden.
Vielleicht liegt der wahre Luxus nicht im Besitzen eines beeindruckenden Autos, sondern im Genüsslichen und Unkomplizierten. Weniger Aufmerksamkeit, weniger Sorgen und letztlich mehr Zufriedenheit. Vielleicht sollten wir uns das alle hin und wieder ins Gedächtnis rufen.